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Links und Infos


Hier folgen Links und Infos zu wichtigen und empfehlenswerten Websites.

1. Webseiten (und Materialien), die im direkten Arbeitszusammenhang mit dem Pädagogischen Zentrum stehen.
2. Koopertationspartner
3. Weitere Links und Infos (im Aufbau)

Fritz Bauer Institut
www.fritz-bauer-institut.de

Jüdisches Museum Frankfurt und Museum Judengasse
www.juedischesmuseum.de
www.judengasse.de

1. WEBSEITEN (UND MATERIALIEN) IM DIREKTEN ARBEITSZUSAMMENHANG MIT DEM PZ

Zur Liste der mit dem Fritz Bauer Institut assoziierten Websites: hier.
Zur Link-Liste des Jüdischen Museums: hier.

Orientierungshilfe - Download

Deutsch-jüdische Geschichte im Unterricht

Eine Orientierungshilfe für Schule und Erwachsenenbildung
herausgegeben vom Leo Baeck Institut für die Geschichte und Kultur der deutschsprachigen Juden (Jerusalem, London, New York) / Wissenschaftliche Arbeitsgemeinschaft und Kommission für die Verbreitung deutsch-jüdischer Geschichte in der Bundesrepublik Deutschland.

Bei der Behandlung deutsch-jüdischer Geschichte im Schulereich besteht nach wie vor ein bedauerliches Defizit. Während deutsch-jüdische Geschichte in Hochschule und Wissenschaft inzwischen ihren festen Platz gefunden hat, wird sie in der Schule, in Lehrplänen, Schulbüchern und im Unterricht - von Ausnahmen abgesehen - weiterhin sehr unvollständig und einseitig behandelt. Juden erscheinen zumeist nur als Objekte, Verfolgte und Opfer des Holocaust. Das Postiive und die aktive Rolle der Juden in der langen deutsch-jüdischen Geschichte bleiben vielfach ausgeblendet.

Die Orientierungshilfe gibt es als Download (pdf).

Shoah im Geschichtsunterricht

Zugehörigkeit und Ausschluss. „Orientierungskompetenz“ und „Basisnarrativ Shoah“ im Geschichtsunterricht

Ein Beitrag von Gottfried Kößler zum Titelthema "Erinnern in der Schule"

Hessische Lehrerzeitung (HLZ), November 2011.

Verunsichernde Orte - Weiterbildung Gedenkstättenpädagogik

Die Website bietet Informationen zu Weiterbildungsmöglichkeiten für feste und freie Mitarbeiter/innen, Lehrer/innen und andere Engagierte im Verbund mit zahlreichen Gedenkstätten und pädagogischen Einrichtungen.  Dabei stehen pädagogische Aspekte der Vermittlungstätigkeit im Vordergrund: das eigene Selbst- und Rollenverständnis, der Kontakt zu Teilnehmenden und Gruppen sowie der Umgang mit Vermittlungsmedien.
http://www.verunsichernde-orte.de/
In diesem Zusammenhang verweisen wir auch auf die Publikation (siehe Abbildung):
Thimm/ Kößler/ Ulrich (Hrsg.): Verunsichernde Orte. Selbstverständnis und Weiterbildung in der Gedenkstättenpädagogik, Brandes & Apsel 2010.

Wollheim-Memorial zur NS-Zwangsarbeit

Website des Wollheim-Memorials auf dem Campus Westend der Goethe-Universität Frankfurt, ehemals Sitz der IG Farben.
Mit Informationen zum IG Farben Konzern, das KZ Auschwitz Buna/Monowitz sowie zum System der Zwangsarbei allgemein, die Prozesse nach 1945 und die Entschädigung. Überlebenden-Interviews bilden Kern der Dokumentation. Außerdem gibt es pädagogische Angebote zur Führung durch das Memorial und zur Thematik allgemein.
http://www.wollheim-memorial.de/de/home

Die Geschwister Wilhelm, Manfred und Gerda Katz aus Ostheim mit ihren Verwandten aus Fischborn. Das Foto wurde um das Jahr 1919 aufgenommen.
© Sammlung Monica Kingreen

"Vor dem Holocaust" - Jüdisches Alltagsleben in Hessen

Das Foto-Portal  Vor dem Holocaust – Fotos zum jüdischen Alltagsleben in Hessen präsentiert, erschließt und kommentiert mehr als 4.000 historische Fotografien aus etwa 300 hessischen Dörfern und Städten Hessens 1900-1933. Eine Foto-Serie zu 1933-45 sowie einige Bilder von 1945/46 ergänzen die Dokumentation. Sie zeigen das Alltagsleben jüdischer Menschen in ihren hessischen Heimatorten in Familie, Schule, Beruf, Freizeit, im religiösen Leben und im öffentlichen Bereich.
http://www.vor-dem-holocaust.de/

Frankfurt am Main 1933-45

Die Website Frankfurt am Main 1933-1945 wurde vom Arbeitskreis „Topographie der NS-Zeit in Frankfurt am Main“ initiiert, an dem zahlreiche Institutionen beteiligt sind, und wird vom Institut für Stadtgeschichte betrieben. An der Redaktion sind das Fritz Bauer Institut und das Jüdische Museum Frankfurt beteilgt.

Die Website versammelt zahlreiche Beiträge zu einzelnen Themen, Personen und Institutionen, auch für die Zeit vor 1933 , und präsentiert dazu gehörende Bildquellen.
http://www.ffmhist.de/ffm33-45/portal01/portal01.php

AG Deutsch-Jüdische Geschichte des Geschichtslehrerverbandes

Die Website des Arbeitskreises Deutsch-Jüdische Geschichte des Verbandes der Geschichtslehrer Deutschlands bietet Informationen, Links und Materialien zum Thema der deutsch-jüdischen Geschichte nach Epochen und auch darüber hinaus ( z.B. einen Rückblick auf die Antike und die Entstehung der Diaspora). Wissenschaftliches Interesse und pädagogische Zielsetzungen verbinden sich. Eine umfangreiche allgemeine Linkliste schließt das Angebot ab, das ständiger Erneuerung und Erweiterung unterliegt.
www.juedischegeschichte.de

Goethe -Universität Fachbereich 8

Seminar für Didaktik der Geschichte
http://www.uni-frankfurt.de/fb/fb08/didagesch/index.html

Historisches Seminar
http://www.geschichte.uni-frankfurt.de/index.html

Mitarbeiter des PZ erhalten von den beiden Instituten regelmäßig Lehraufträge zu unterschiedlichen Themen in Verbindung mit der thematischen Zielsetzung des PZ.

2. KOOPERATIONSPARTNER:

Jugendbegegnungsstätte Anne Frank Frankfurt a.M.

Ausgehend vom historischen Anknüpfungspunkt einer Ausstellung zu Anne Frank verbindet die Jugendbegegnungsstätte die pädagogischen Zielsetzungen Begegnung, Historisches Lernen und Menschenrechtsbildung in ihrem Programm.
http://www.jbs-anne-frank.de/

Initiative 9. November (Frankfurt)

Die Initiative 9. November ist eine 1988 gegründete Bürgerinitiative, die seither bestrebt ist, die einzigartige Bedeutung des Bunkers Friedberger Anlage 5/6 in Frankfurt herauszuarbeiten und als ein bedeutendes historisches Dokument eines kritischen Zeitabschnittes der Sozialgeschichte der Frankfurter Stadtgesellschaft darzustellen.

Der Luftschutzbunker wurde 1943 an der Stelle der in der Pogromnacht vom 9.11.1938 angezündeten und später abgerissenen Synagoge in der Friedberger Anlage gebaut. 1945 wurde ein Gedenktafel auf dem Platz angebracht.  Die Bürgerinitiative erreichte, dass der Bunker zu einer Gedenkstätte mit einer Dauerausstellung Ostend - Blick in ein Jüdisches Viertel umgewandelt werden konnte (2004). Zahlreiche Aktivitäten begleiten die Ausstellung rund ums Jahr. http://www.initiative-neunter-november.de/main.html

Anne Frank Zentrum Berlin

Ähnlich wie die JBS Anne Frank in Frankfurt hat auch das Anne Frank Zentrum in Berlin ein pädagogisches Programm, das von der Ausstellung zu Anne Frank historisches Lernen mit aktuellem pädagogischen Bezug verbindet. Die Website bietet auch einen virtuellen Rundgang durch die Ausstellung und den historischen Rahmen der Örtlichkeit des AFZ. www.annefrank.de

"Legalisierter Raub"

Legalisierter Raub. Der Fiskus und die Ausplünderung der Juden in Hessen 1933-1945  "Legalisierter Raub. Der Fiskus und die Ausplünderung der Juden in Hessen 1933-1945" ist eine Wanderausstellung des Fritz Bauer Instituts und des Hessischen Rundfunks mit Unterstützung der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen und des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst. Zur Startseite "Legalisierter Raub" auf HR-Online
Zur Seite auf der Website des Fritz Bauer Instituts

Aus der Geschichte lernen

Das Portal zur historisch-politischen Bildungsarbeit ausgehend von der Erfahrung des Nationalsozialismus und der NS-Verbrechen, aber mit einem weit gezogenen Horizont von  Vergangenheitsdeutungen, Gegenwartswahrnehmungen und Zukunftserwartungen. Der Aufbau des Portals wurde von der Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft" gefördert, es bietet Information, Diskussion und Materialien für die schulische und außerschulische Bildungsarbeit:
http://lernen-aus-der-geschichte.de/?site=
Es gibt auch ein Online-Magazin heraus:
http://lernen-aus-der-geschichte.de/Lernen-und-Lehren/Magazin

Georg-Eckert-Institut

Georg Eckert Institut für internationale Schulbuchforschung
Dss GEI hat in den letzten Jahrzehnten maßgeblich zur Analyse von Schulbüchern im Hinblick auf die Thematisierung jüdischer Geschichte beigetragen. Zur Zeit gibt es ein weiteres Schulbuchanalyseprojekt des PZ (mehr) in Kooperation mit dem GEI.
http://www.gei.de/

Leo Baeck Programm

Jüdisches Leben in Deutschland – Schule und Fortbildung


Das Leo Baeck Programm fördert die Vermittlung der deutsch-jüdischen Geschichte im Schulunterricht. Das Programm unterstützt dabei Projekte, die einen integrativen Ansatz verfolgen: Jüdische Geschichte soll als integraler Bestandteil der deutschen Geschichte vermittelt werden. Juden werden damit als Akteure der Geschichte und nicht mehr ausschließlich in der Opferperspektive dargestellt.

Das Leo Baeck Programm wird von der Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft", der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung und dem Verein der Freunde und Förderer des Leo Baeck Instituts getragen. Das aktuelle Förderprogramm für Fortbildungs- und Schulprojekte läuft im Sommer 2011 aus, die Modalitäten für eine Weiterführung sind z.Z. in der Diskussion.

Über die Website des LBP gelangt man zu einer Linkliste geförderter Projekte sowie zur Präsentation herausragender Resultate.
http://www.stiftung-evz.de/projekte/geschichte/leo-baeck-programm/

3. WEITERE LINKS UND INFOS:

Judaica Europeana


Judaica Europeana works with cultural institutions to identify and provide access online to content which documents the Jewish presence and heritage in the cities of Europe.

Since its launch in 2010, Judaica Europeana partners have digitized and uploaded over 3.5 million items from their collections. They include 3,459,000 pages from books, newspapers and archives; 31,600 photographs, postcards and other images; 18,300 sound files of music and oral history; 2,000 moving image files. This content will continue to grow as associate partners provide access to their digital collections to be integrated in Europeana.

http://www.judaica-europeana.eu/

Digitales Archiv Hessen-Darmstadt

Jüdisches Leben in Südhessen

Online-Materialien zur Geschichte der Juden in Hessen-Darmstadt 1629-1940 und nach 1945 aus dem Hessischen Staatsarchiv Darmstadt.
http://www.digada.de/juden/uebersichtjuden.htm

Außerdem neu: Streiflichter von Entrechtung und Verfolgung - Archivalische Rekonstruktion eines jüdischen Schicksals: Quellen zum Schicksal der jüdischen Familie Reiß aus Herbstein (1933-45) - hier

Digitales Archiv Marburg

Privilegien - Pogrome - Emanzipation. Juden in Mittelalter und Neuzeit

Virtuelle Ausstellung mit Online-Materialien zur Geschichte der Juden aus dem Hessischen Staatsarchiv Marburg. Das Projekt "Privilegien, Pogrome, Emanzipation: Deutsch-jüdische Geschichte vom Mittelalter bis zur Gegenwart" wurde gefördert vom Leo Baeck Programm.
Zur Startseite.

Datenbank Deutsch-jüdische Geschichte im Unterricht


Die Datenbank ist ein Service des Leo Baeck Programms. Realisiert wurde die Datenbank in Kooperation mit der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb.
Aufgenommen wurden Materialien, die sich thematisch mit der Anerkennung des jüdischen Erbes als Teil der deutschen Kultur und Geschichte sowie der Wahrnehmung jüdischer Geschichte über den Aspekt einer bloßen Opfergeschichte hinaus beschäftigen. http://www.bpb.de/methodik/WL2NZ4,0,0,Deutschj%FCdische_Geschichte_im_Unterricht.html

Gabriel Riesser - Judentum, Bürgerrechte, Emanzipation

Gabriel Riesser und die Paulskirche

In der Lebensgeschichte Gabriel Riessers (1806 – 1863) personifizieren sich zahlreiche wichtige Aspekte der jüdischen Emanzipation, aber auch des bürgerlichen Kampfes für einen Verfassungsstaat. Riesser gehört zweifelsohne zu den bedeutendsten jüdischen Persönlichkeiten des 19. Jahrhunderts.

Die vom Leo Baeck Programm geförderte Website präsentiert zahleiche Text- und Bildquellen für Sek. I und II:
http://www.gabrielriesser.de/index.html


Theodor-W.-Adorno-Platz

Jüdische Denkmäler in Frankfurt am Main

Eine Datenbank der jüdischen Denkmäler in Frankfurt am Main - Gedenktafeln, Kunstwerke, Erinnerungsorte, Straßennamen - mit Fotos und lexikalischen Einträgen sowie einer Lokalisierungskarte. Das Inventar der Denkmäler erfasst jüdische Männer oder Frauen, die in Frankfurt gelebt haben oder einen engen Bezug zu Frankfurt hatten sowie darüber hinaus bedeutende Persönlichkeiten, die durch Straßennamen geehrt werden; einbezogen sind dabei auch Personen jüdischer Herkunft, die selbst nicht mehr dem jüdischen Glauben angehörten, wie z.B. Theodor W. Adorno. 

Es handelt sich um ein vom Leo Baeck Programm gefördertes Projekt des Vereins für Denkmalgeschichte e.V. 

http://jd-f.de

Jüdische Orte in Frankfurt am Main

Gemeinde / Friedhöfe / Museen / Denkmäler / Bildungsstätten / Privathäuser

Eine Kooperation mit der Judaica- und Hebraica-Abteilung der Universitätsbibliothek JCS Frankfurt am Main im Rahmen des EU-Projektes »Judaica Europeana«

www.juedisches-frankfurt.de

Datenbank Erinnerungsorte

Gedenkstätten, Museen, Dokumentationszentren, Mahnmale, Online-Angebote - zahlreiche Einrichtungen und Initiativen erinnern an die Opfer des Nationalsozialismus, bieten Bildungsangebote zur Geschichte des Nationalsozialismus und engagieren sich für Überlebende und Jugendbegegnungen.
Die Bundeszentrale für politische Bildung hat eine Online-Datenbank eingerichtet, auf der 209 Erinnerungsorte (Stand Januar 2012) mit ihrem pädagogischen Angebot verzeichnet sind. Die Liste ist noch unvollständig und wird erweitert.
http://www.bpb.de/themen/6NLRC8

Jüdische Pflegegeschichte Frankfurt am Main

Das Projekt "Jüdische Pflegegeschichte/Jewish Nursing History - Biographien und Institutionen in Frankfurt Main" ist ein Forschungsprojekt der Fachhochschule Frankfurt am Main. Es wird gefördert vom Leo Baeck Programm und mehreren anderen Institutionen und beleuchtet einen bislang weithin unbeachteten Aspekt jüdischen Lebens von der Emanzipation bis zum Nationalsozialismus. Die Website bietet zahlreiche Informationen und Recherchemöglichkeiten zu Personen und Insitutionen.

http://www.juedische-pflegegeschichte.de/

Linksammlung zum Rechtsextremismus

Das Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung in Hamburg hat eine kommentierte Linksammlung zum Rechtsextremismus online gestellt. Die umfangreiche Dokumentation von Seiten im Web antwortet auf die Fragen:
  • Wie viele gewalttätige Neonazis gibt es in Deutschland?
  • Wie groß ist die Akzeptanz ihres Weltbildes in der Bevölkerung?
  • Wie gefährlich ist der gegenwärtige Rechtsextremismus?
  • Wie reagieren Politik, Justiz und Zivilgesellschaft auf den Rechtsextremismus, und wie erfolgreich sind diese Maßnahmen?
  • Was hat die NPD mit den gewalttätigen “Kameradschaften” und der “NSU” zu tun?
  • Muss und kann die NPD verboten werden?
  • Warum konnte der letzte Verbotsantrag 2001 nicht durchgesetzt werden?
  • Was hat der Verfassungsschutz damit zu tun?
  • Ist er Teil der Lösung oder Teil des Problems?
  • Und vor allem: Was können wir selbst tun?
http://li.hamburg.de/rechtsextremismus/3236334/artikel-kommentierte-links.html

Wird ergänzt...

Veranstaltungskalender
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Letzte Änderung: 15.05.2012