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Workshops


Museum Judengasse Workshop - Angebote

Themen:
  • Jüdisches Leben und jüdische Religion
  • Am Rand der Stadt - aber doch mittendrin. Juden in Frankfurt um 1700
  • Jüdische Geschichte im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit
  • Gedenkstätte Neuer Börneplatz für die im Holocaust ermordeten Frankfurter Juden
Die Workshops für Schulklassen dauern ca. 2 Stunden.
6 Euro pro Person
Anmeldung und Informationen unter: pz-ffm[at]stadt-frankfurt.de oder 069-212-74237

Erinnerungsstätte Großmarkthalle Workshop-Angebote

Von 1941 bis 1945 benutzte die Geheime Staatspolizei den Keller der Großmarkthalle als Sammelplatz für die als Juden Verfolgten. Nahezu 10.000 Menschen wurden von hier mit Zügen gewaltsam in Ghettos, Konzentrations- und Vernichtungslager verschleppt und ermordet. An diese Ereignisse und die Bedeutung des Ortes erinnert die Erinnerungsstätte an der Großmarkthalle.

Der Schulklassenworkshop dauert 3 Stunden und besteht aus folgenden Teilen:
  • Einstieg in einem in der Nähe der Erinnerungsstätte angemieteten Seminarraum
  • Rundgang durch die Erinnerungsstätte an der Großmarkthalle.
  • Vertiefungsworkshop im Seminarraum
Sie können zwischen 3 Workshopthemen wählen:
  1. Verfolgte: Eine Vertiefung des Zugangs zur Perspektive der Verfolgten. Hier wird mit den auf der Erinnerungsstätte positionierten Zitaten und den Biographien der Personen gearbeitet.
  2. Täter*innen: Ein Nachdenken über Handlungsspielräume und Handlungsmotive von Täter*innen anhand von Berichten über den Einsatz im Keller der Großmarkthalle während der Deportationen.
  3. Erinnern: Eine Auseinandersetzung mit Formen der Erinnerung anhand von verschiedenen Entwürfen zur Erinnerungsstätte, die bei der Errichtung zur Wahl standen.
Kosten: 100 Euro
Weitere Informationen und Anfragen an: sophie.schmidt[at]stadt-frankfurt.de

Schindlers Liste

Der Workshop „Schindlers Liste“ kann in Verbindung mit einem Filmbesuch im E-Kino Frankfurt (Zeil 125) gebucht werden.
Altersempfehlung ab Klasse 9
Im Workshop werden die Unterschiede zwischen filmischer Umsetzung durch den Regisseur Steven Spielberg und historischer Überlieferung und den persönlichen Erinnerungen der Überlebenden thematisiert. Dies geschieht mit Hilfe von Zeitzeugenvideos sowie einer kleinen Ausstellung, die auch ein Faksimile der Liste enthält, die dem Film über die Rettung von mehr als 1100 Juden den Namen gab.
Kosten für den Filmbesuch: 5 € ; Kosten für den Workshop 4 €
Ort: E-Kinos Frankfurt, Zeil 125
Weitere Informationen und Anfragen an: Martin.Liepach[at]stadt-frankfurt.de

„Kaddisch für einen Freund“ Film & Workshop

Altersempfehlung ab Klasse 8
Dauer:     Film (93 Minuten), Workshop (ca. 90 Minuten)

Von klein auf hat der 14-jährige Ali gelernt, die Juden zu hassen. Nach der Flucht aus dem Libanon kommt er mit seiner Familie nach Berlin, wo er Anschluss an die arabischen Jugendlichen im Kreuzberger Kiez sucht. Als Mutprobe soll er bei seinem jüdischen Nachbarn Alexander einbrechen. Die Jugendlichen folgen Ali und verwüsten die Wohnung des alten Mannes. Doch nur Ali wird von dem vorzeitig eintreffenden Alexander erkannt und bei der Polizei angezeigt. Um einer Verurteilung und der Abschiebung zu entgehen, muss er den verhassten Feind um Hilfe bitten…
 Im Film reißen Menschen Mauern ein, um in Frieden miteinander zu leben. Zuerst aber eint die Protagonisten nur die Angst: Wenn sie sich nicht helfen, droht Ali die Abschiebung und  Alexander der Zwangsumzug in ein Altenheim.
Im Anschluss an die Filmvorführung analysiert die Gruppe, wie sich Vorurteile zwischen Juden und Muslimen überwinden lassen und aus Hass Freundschaft werden kann. Der Workshop thematisiert das Aufeinandertreffen von Judentum und Islam, Zuschreibungen und Wirklichkeit, Jung und Alt sowie Gruppenzwang und Einzelentscheidung. Die dargestellten Konflikte sollen zur Reflexion eigener Stereotype anregen.

Kosten für den Workshop mit Film: 6 Euro
Weitere Informationen und Anfragen an: manfred.levy[at]stadt-frankfurt.de

Klassenzimmer im Kinosaal: Im Labyrinth des Schweigens Film und Workshop

In Zusammenarbeit mit den E-KINOS bietet das Pädagogische Zentrum ein Studienangebot zum Auschwitz-Prozess. Im Kino wird der Film auf der großen Leinwand gezeigt und im Anschluss gibt es einen Workshop, der die historischen Hintergründe erschließt.
Der Spielfilm Im Labyrinth des Schweigens erzählt die Vorgeschichte des Frankfurter Auschwitz-Prozesses. Die historischen Figuren darin sind Fritz Bauer (gespielt von Gert Voss), Hermann Langbein (gespielt von Lukas Miko) und der Journalist Thomas Gnielka (gespielt von André Szymanski). Der Film endet mit dem Tag der Eröffnung der Hauptverhandlung, dem 20. Dezember 1963, am historischen Ort, im Frankfurter Römer.
Website zum Film: movies.universal-pictures-international-germany.de/imlabyrinthdesschweigens

Der Workshop beschäftigt sich mit Fragen zum Auschwitz-Prozess: 20 Jahre nach dem Holocaust stehen KZ-Wärter in Frankfurt am Main vor Gericht. Was bedeutet dieses Gerichtsverfahren für die Überlebenden, für die Angeklagten, für die „normalen Deutschen“? Tondokumente aus dem Gerichtssaal, Interviews, Presseartikel und Dokumente sind das Material für den Workshop, der zwei bis drei Stunden dauert.
Zeitaufwand: Film (122 Minuten), Workshop (ca. 120 Minuten)
Kosten: 9,00 €
Weitere Informationen und Anfragen an: Gottfried.Kößler@stadt-frankfurt.de

Von Frankfurt nach Tel Aviv - 1937 Die Geschichte der Erna Goldmann

Ein Kurzfilm über die Lebensgeschichte einer Frankfurter Jüdin wird zum Ausgangspunkt für eine Einführung in ver- schiedene Themen der deutsch-jüdischen Geschichte im 20. Jahrhundert: Jüdisches Leben in Frankfurt 1920 – 1938 / Zionismus und Auswanderung / Ausgrenzung und Verfolgung in der NS-Zeit / Neuanfang in Palästina. In der Lebensge- schichte von Erna Goldmann kommen die Themen Heimat, Integration und Bruch zur Sprache, die eine große aktuelle Bedeutung haben.
Der Workshop dauert ca. 2 Stunden.
Link zum Film
Materialheft
Informationen und Anfragen an: Gottfried.Kößler@stadt-frankfurt.de


Jüdisches Leben in Deutschland heute

In Deutschland wird Jüdisches Leben häufig mit National- sozialismus und Holocaust verbunden und darauf reduziert. Dabei gab es ein vielfältiges und reichhaltiges kulturelles jüdisches Leben vor 1933, dem Beginn der systematischen Ausgrenzung und Verfolgung – genau so wie es auch heute existiert.
Der Workshop stellt die Bandbreite jüdischen Lebens in Deutschland nach 1945 bis heute vor. Wie leben Juden heute in Deutschland? Wo gibt es jüdische Gemeinden und welches Brauchtum pflegen sie? Welche jüdischen Einrichtungen gibt es in Frankfurt am Main, wie leben Juden hier und welche Rolle spielt die Vergangenheit? Anschaulich vermitteln die jüdischen Lebenswelten auch die Grundlagen der jüdischen Religion.

Weitere Schwerpunkte nach Absprache. Der Workshop dauert 2,5 Stunden
Anfragen an: manfred.levy[at]stadt-frankfurt.de

Konstruktion und Projektion: Vorstellungen vom Anderen

Woher beziehen wir unsere Vorstellungen über Juden und Muslime?
Immer häufiger wird die Lücke fehlender unmittelbarer Erfahrungen mit Juden und Muslimen durch mediale vermittelte Bilder und vermeintlichen Informationen gefüllt. Im Allgemeinen handelt es sich bei den medialen Vermittlungen um allgemein konstruierte Stereotypen. Tagtäglich werden wir von Bildern über den Anderen überflutet. Die Nachrichtenberichterstattung mit ihren Sensationsmeldungen aber auch Printmedien und Spielfilme transportieren in der Darstellung des Anderen stereotype Vorstellungen.
In diesem Workshop werden ausgewählte Filmausschnitte und Printmedien hinsichtlich ihrer stereotypen Darstellung hinterfragt und ihre Wirkung auf die Rezipienten analysiert.

Der Workshop dauert 2 Stunden.
Anfragen an: turkan.kanbicak[at]stadt-frankfurt.de oder manfred.levy[at]stadt-frankfurt.de


Juddebube und Schlappekicker

Das Eintracht Frankfurt Museum und das Pädagogische Zentrum Fritz Bauer Institut & Jüdisches Museum bieten für Schulen den Workshop „Juddebube und Schlappekicker. NS-Gleichschaltungspolitik am Beispiel Eintracht Frankfurt“ an.
Der Workshop thematisiert die Teilnahme jüdischer Spieler, Fans und Mitglieder am Vereinsleben der Frankfurter Eintracht bis 1933 und die Konsequenzen des nationalsozialistischen Ausgrenzungs- und Gleichschaltungsprozesses, die an ausgewählten Biografien deutlich werden.
Kosten: 7 € pro Schüler
Ort: Eintracht Frankfurt Museum, Commerzbank-Arena
Anfragen an:
m.thoma[at]eintrachtfrankfurt.de Tel. 069/95503 276 oder martin.liepach[at]stadt-frankfurt.de

"Wie ist das im Islam?"

Der Islam ist die jüngste monotheistische Religion. Er reiht sich als dritte Offenbarungsreligion in die Tradition der Buchreligionen ein. Wenig bekannt ist, dass Islam und Ju- dentum sehr viele Gemeinsamkeiten haben. Der gemeinsame Stammvater Abraham, das strenge Bilderverbot und das Ein- halten der Speisevorschriften sind nur einige der zahlreichen Gemeinsamkeiten der beiden Religionen. In dem Workshop werden diese Gemeinsamkeiten, aber auch Unterschiede anschaulich dargestellt bzw. von den Teilnehmer/innen erar- beitet.
Anschließend bieten wir die Möglichkeit, antisemitische und islamfeindliche Erscheinungsformen in Deutschland zu be- trachten und die mediale Darstellung von Juden und Musli- men anhand ausgewählter Filmausschnitte zu analysieren.

Weitere Schwerpunkte können nach Absprache an die Bedürfnisse der Teilnehmergruppe angepasst werden. Der Workshop dauert je nach Themenschwerpunkt bis zu 2,5 Stunden.
Anfragen an: turkan.kanbicak[at]stadt-frankfurt.de oder manfred.levy[at]stadt-frankfurt.de

Das Norbert Wollheim Memorial Zeitzeugen "Zwangsarbeit" Industriegeschichte und Kampf um Entschädigung

Im Park vor dem IG Farben-Haus auf dem Universität-Cam-
pus Westend liegt das „Wollheim-Memorial. Es erinnert an
Norbert Wollheim (1913–1998), Überlebender des Konzen-
trationslagers Buna/Monowitz. Er musste für die I.G. Farben
Zwangsarbeit auf deren Baustelle in Auschwitz leisten. 1951
verklagte er den Chemiekonzern auf Entschädigung und
gewann den Prozess. Das Memorial erinnert an das Leiden
und Sterben der Häftlinge in Buna/Monowitz, aber auch an
die Geschichte des Chemiekonzerns IG Farben im National-
sozialismus und an den Kampf der Überlebenden um Ent-
schädigung.

Der Studientag findet im IG Farben-Haus statt und dauert 4 Zeitstunden (mit Pause).
Anfragen an: Gottfried.Kößler[at]stadt-frankfurt.de



"Selbstaufklärung in den bahnen des Rechts." der Frankfurter-Auschwitzprozess 1963-1965

20 Jahre nach dem Holocaust stehen KZ-Wärter in Frankfurt am Main vor Gericht. Was bedeutet dieses Gerichtsverfahren für die Überlebenden des Holocaust, für die Angeklagten,
für die „normalen Deutschen“? Tondokumente aus dem Ge- richtssaal, Interviews, Presseartikel und Dokumente sind das Material für den Studientag.

Es gibt 3 Themen zur Auswahl: Einführung: Der Frankfur- ter Auschwitz-Prozess (3 Zeitstunden) / Der Frankfurter Auschwitz-Prozess – Perspektiven der Zeugen, der Angel- klagten und des Gerichts (4 Zeitstunden mit Pause) / Das
„Auschwitz-Album“. Ein Schlüsseldokument des Holocaust als Beweismittel im Strafprozess (4 Zeitstunden mit Pause)

Der Studientag ist nicht an einen bestimmten Ort gebunden, er kann auch z.B. in einer Schule durchgeführt werden.
Anfragen an: Gottfried.Kößler[at]stadt-frankfurt.de



Veranstaltungskalender
Juni 2016
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Letzte Änderung: 30.05.2016